brötchenWas ist überhaupt mit Vollkornbrot gemeint.
Vollkornbrot leitet sich vom ganzen Korn ab, sprich das ganze Korn wird gemahlen und dessen Bestandteile verwendet. Möchte man meinen, oder?
Nun ist es aber so, dass aus Verarbeitungsgründen nebst Haltbarkeit es gar nicht möglich ist, gemahlenes Vollkorn über einen längeren Zeitpunkt zu lagern.
Ein Getreidekorn besteht aus mehreren Schichten. Da wäre einmal die äußere Schicht, die eine Vielzahl von Inhaltsstoffen wie Mineralien, Vitamine usw. enthält, die mittlere Schicht (Körper), und innen der Keimling. Da nun die äußere Schicht und vor allem der Keimling ölhaltig sind und beim Mahlen durch den Sauerstoffeinfluss oxidieren, ist es unmöglich, die daraus gewonnenen Mehle längerfristig aufzubewahren. Sie werden schlichtweg ranzig und somit unbrauchbar. Mehr noch: Durch die Oxidation und enzymatische Zersetzung sind schädliche Stoffe entstanden. Desweiteren verliert frisch gemahlenes Mehl zunehmend an Qualität der wertvollen Inhaltsstoffe und ist in absehbarer Zeit, spätestens nach 6 Wochen, dem des Auszugsmehls gleich zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle ob wir nun Weiß- oder Vollkornbrot verzehren.
Auszugsmehl: Dem Getreidekorn wird die äußere Schicht und der Keimling entfernt, somit „totes Mehl“. Nicht nur, dass das Mehl „tot“ wäre, nein, bei regelmäßigen Verzehr sind weitreichende gesundheitliche Folgen zu erwarten, weil:
Auszugsmehle und auch Zucker (isolierte Zucker wie Industriezucker), sowie alle Produkte die daraus produziert werden, sind isolierte Kohlenhydrate. Sie sind nichts anderes als komprimierte Glucose. Es fehlt ihnen einfach an allem, keine Ballaststoffe, keine Vitamine, keine Mineralien. Komprimierte Glucose – isolierte Kohlenhydrate bewirken einen sprunghaften Anstieg des Blutzuckerspiegels mit den resultierenden Begleiterscheinungen.
Fabrikzucker ruiniert in sechs Wochen die Darmflora, ebenso auch der Konsum von Alkohol, Nikotin und Medikamenten.
Dem Auszugsmehl fehlt fast der ganze Vitamin B-Komplex, der in den Randschichten des Getreidekorns enthalten ist. Allen voran B 1, welches mehrere essentielle Aufgaben im menschlichen Stoffwechsel zu erfüllen hat.
Vitamin B 1 baut Zucker ab. Nun kannst du dir vorstellen, was passiert, wenn im Auszugsmehl und dessen Produkte ohnehin so gut wie kein Vitamin B 1 mehr vorhanden ist und zusätzlich noch Marmelade oder Schokoladeaufstrich auf Frühstücksbrot geschmiert wird.
Vitamin B 1 in Verbindung mit Mangan, was sich ebenso in den Randschichten befindet, und ebenso fast gänzlich entfernt wird, ist notwendig für die Bildung von Verdauungsenzymen für den Dünndarm.
Vitamin B 1 und Mangan neutralisieren normalerweise Säuren
Vitamin B 1 und Mangan benötigt auch die Bauchspeicheldrüse um Insulin zu produzieren. Zuwenig Insulin, zu hoher Blutzuckerspiegel!
Vitamin B 3 ist maßgeblich an der Verarbeitung der Kohlehydrate beteiligt.
Auszugmehle bzw. deren Produkte sind Glukoseräuber und verstärken somit auch Depressionen. Nervenzellen brauchen vor allem Vitamin B 1, Ursache von Depressionen.
Wenn nun Zucker nicht abgebaut wird, Verdauungsenzyme nicht ausreichend gebildet werden, Säuren nicht wie vorgesehen neutralisiert werden, zu wenig Insulin zur Verfügung gestellt wird, dann gerät der menschliche Stoffwechsel auf Dauer außer Kontrolle. Ablagerungen in Form der sogenannten „Problemzonen“ (Bauch, Hüften, Po usw.) führen schließlich zu Degenerationen und Krankheiten.
Nur frisch gemahlene Getreidekörner mit anschließend sofortiger Verarbeitung erheben den Anspruch als Vollkornbrot bezeichnet zu werden, mit den daraus resultierenden gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Wieder einmal hat sich deutlich gezeigt, die Natur macht keine Fehler, sie ist perfekt. Wir Menschen können von ihr nur lernen. Wir können sie vielleicht kopieren, aber niemals verbessern! Weitere Informationen in meinem E-Book: „Fit & knackig bis ins hohe Alter“

Warum Vollkornbrötchen nicht gleich Vollkornbrötchen sind!

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